Die deutsche Skilangläuferin und Biathletin Denise Herrmann-Wick gilt als eine der erfolgreichsten Wintersportlerinnen Deutschlands. Mit Disziplin, Ausdauer und Mut wechselte sie vom Langlauf zum Biathlon — und erreichte Olympiasieg, Weltmeistertitel sowie zahlreiche Podien im Weltcup.
Ihre Geschichte inspiriert junge Athlet:innen und zeigt eindrucksvoll: Mit Zielstrebigkeit und Leidenschaft sind sportliche Träume erreichbar. Dieser Blog beleuchtet wichtige Etappen ihrer Karriere und ihrer Persönlichkeit.
Frühe Jahre & Einstieg ins Skilanglaufen

Denise Herrmann begann im Kindesalter mit dem Skilanglauf und bestritt bereits mit acht Jahren ihre ersten Wettkämpfe. Sie besuchte ab Jugendalter speziell eine Sportschule in Oberwiesenthal und gewann 2005 beim European Youth Festival über 7,5 km im Freistil — ein früherer Erfolg, der ihren Weg im Wintersport ebnete. Bereits 2009 debütierte sie im Weltcup — der Grundstein für eine internationale Karriere war gelegt.
Erfolge als Skilangläuferin & erster Olympiamoment
Während ihrer Langlaufzeit etablierte sich Herrmann als zuverlässige und vielseitige Athletin. Bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi gewann sie mit der 4×5-km-Staffel die Bronzemedaille — ein großer Moment für ihre Langlaufkarriere. Dieser Erfolg machte sie auch in Deutschland bekannter und stärkte ihren Ehrgeiz weiter.
Mutiger Wechsel zum Biathlon im Jahr 2016
2016 entschied sich Denise Herrmann, eine neue Herausforderung anzunehmen: Sie wechselte vom Skilanglauf zum Biathlon — einem Wintersport mit Schieß- und Laufdisziplinen. Der Schritt war mutig und ungewöhnlich, brachte ihr jedoch neue Motivation und Perspektive. Mit diesem Wechsel begann ein ganz neues Kapitel ihrer sportlichen Laufbahn.
Erste Erfolge im Biathlon-Weltcup
Bereits in der Saison 2017/18 erzielte Herrmann erste Weltcup-Erfolge im Biathlon. Sie bewies ihre Vielseitigkeit — mit Schnelligkeit auf der Loipe und zunehmender Sicherheit beim Schießen. Dieser schnelle Erfolg bewies, dass ihr Wechsel berechtigt war und dass sie großes Potenzial im Biathlon hatte.

Weltmeisterin & Aufstieg zur Spitzenathletin
2019 feierte Herrmann-Wick ihren Durchbruch: Bei der Weltmeisterschaft in Östersund gewann sie Gold in der Verfolgung — ihr erster großer Titel im Biathlon. Sie zeigte starke Leistungen sowohl als Einzelathletin als auch im Staffel- und Mixed-Wettbewerb. Damit etablierte sie sich als Spitzenathletin im internationalen Biathlon-Zirkus.
Olympischer Höhepunkt: Gold 2022 in Peking
Der bisher größte Triumph gelang ihr bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking: Im 15-km-Einzel sicherte sie sich die Goldmedaille — mit nur einem Fehlschuss am Schießstand. Sie löste damit ihren Traum ein und krönte ihre Biathlon-Karriere mit dem höchsten sportlichen Preis Dieser Sieg machte sie zur Olympiasiegerin — ein Moment, der Millionen Wintersportfans berührte.
Heim-WM 2023 & glanzvoller Abschied
Bei der Heim-Weltmeisterschaft 2023 in Oberhof bewies Herrmann-Wick noch einmal Klasse und gewann Gold im Sprint sowie Silber in der Verfolgung und in der Staffel. Damit setzte sie ihrer Karriere ein glanzvolles Ende — und verabschiedete sich nach der Saison 2022/23 vom aktiven Sport. Für viele war das der emotionale Abschied von einer der besten deutschen Wintersportlerinnen.
Leben nach dem Sport: Familie und neue Wege
Nach dem Rücktritt Mitte 2023 begann für Denise Herrmann-Wick ein neues Kapitel abseits der Loipe. Sie zieht sich nicht zurück – sie lebt mit ihrem Mann in Ruhpolding und konzentriert sich auf Familie und neue Projekte. Die Zeit nach der Karriere zeigt: Für sie zählen nicht nur Erfolg, sondern auch Ausgleich, Ruhe und Lebensfreude.
Engagement nach der Karriere: TV-Expertin & Rolle als Vorbild
Schon 2024 wurde sie als neue Biathlon-Expertin beim ZDF engagiert — ein Einstieg in eine neue Sportkarriere als Kommentatorin. Damit bleibt sie dem Biathlon verbunden und teilt ihre Expertise mit Fans und Zuschauern. Gleichzeitig ist sie ein Vorbild für viele junge Sportler:innen — nicht nur wegen ihrer Erfolge, sondern auch wegen ihrer Ausstrahlung und Haltung.

Bedeutung & Vermächtnis im Wintersport
Denise Herrmann-Wick zeigt eindrucksvoll, dass Wandel und Neuanfang Erfolg bringen können — der Wechsel vom Langlauf zum Biathlon wurde zum Volltreffer. Mit Olympiasieg, Weltmeistertiteln und Weltcup-Erfolgen hinterlässt sie ein starkes Vermächtnis im deutschen Wintersport. Ihr Weg inspiriert sportbegeisterte Menschen weltweit — und macht klar: Mit Mut, Disziplin und Durchhaltevermögen sind große Ziele erreichbar.
FAQ’s
1. Wer ist Denise Herrmann-Wick?
Denise Herrmann-Wick ist eine deutsche Wintersportlerin, die vom Langlauf zum Biathlon wechselte. Sie gewann olympisches Gold, Weltmeistertitel und zahlreiche Weltcup‑Podien. Ihre Karriere zeigt Ausdauer, Disziplin und den Mut zu neuen Herausforderungen im Spitzensport.
2. Welche Erfolge erzielte Denise im Langlauf?
Im Langlauf gewann sie u.a. 2014 Olympia‑Bronze mit der 4×5‑km‑Staffel und erzielte Weltcup‑Podien. Diese Erfolge legten den Grundstein für ihre internationale Karriere als Spitzensportlerin.
3. Wann wechselte sie zum Biathlon?
Denise wechselte 2016 zum Biathlon, um sich neuen Herausforderungen zu stellen. Der Wechsel war erfolgreich: Sie gewann Weltmeistertitel und wurde 2022 Olympiasiegerin im 15‑km‑Einzel.
4. Welche Titel gewann Denise Herrmann-Wick im Biathlon?
Sie gewann 2022 in Peking olympisches Gold, mehrere Weltmeistertitel, Sprint‑ und Staffelmedaillen im Biathlon sowie zahlreiche Weltcup‑Siege zwischen 2017 und 2023.
5. Was macht Denise nach dem Rücktritt vom aktiven Sport?
Nach 2023 engagiert sie sich als TV‑Biathlonexpertin, widmet sich ihrer Familie und bleibt als Vorbild für junge Athlet:innen im Wintersport aktiv.