Catherine O’Hara war eine kanadische und amerikanische Schauspielerin, Komödiantin und Drehbuchautorin mit über 50 Jahren Karriere. Geboren am 4. März 1954 in Toronto, begann sie bei Second City und glänzte in SCTV mit Parodien.
Bekannt aus Beetlejuice, Home Alone und Schitt’s Creek, gewann sie Emmys, Golden Globes und weitere Auszeichnungen. Ihre Filme brachten über 4,3 Milliarden Dollar ein. Sie starb am 30. Januar 2026 und erhielt 2017 den Order of Canada. Ihr Humor und Ihr Talent prägen Hollywood.
Frühes Leben und Ausbildung in Toronto

Catherine O’Hara wuchs in einer irisch-katholischen Familie in Toronto, Ontario, mit sechs Geschwistern auf. Sie besuchte die Catholic Girls‘ School und interessierte sich frühzeitig für Theater und Improvisation. Mit 16 verließ sie die Schule, um bei Second City Toronto als Kellnerin und Schauspielerin zu arbeiten.
Dort lernte sie Bo Welch kennen, ihren späteren Ehemann. Ihre kindliche Leidenschaft für Komödie prägte ihre einzigartige Karriere. Toronto prägte ihren kanadischen Humor und ihren schauspielerischen Stil nachhaltig.
Einstieg bei Second City und SCTV
O’Hara startete 1974 bei Second City Toronto als improvisationsbegabte Komödiantin und Kellnerin gleichzeitig. 1976 wechselte sie zu SCTV, wo sie mit John Candy und Eugene Levy brillierte.
Sie parodierte Ikonen wie Lucille Ball, Tammy Faye Bakker und Katharine Hepburn meisterhaft. Die Show lief bis 1984 und machte sie durch Sketche und Satire kanadisch berühmt. SCTV war ihr Sprungbrett ins Fernsehen und ins Filmgeschäft weltweit.
Durchbruch in Film und Fernsehen 1980er
In den 1980ern debütierte O’Hara in Filmen wie Nothing Personal und After Hours von Martin Scorsese. 1988 wurde sie als exzentrische Delia Deetz in Beetlejuice von Tim Burton unvergessen.
Weitere Rollen in Heartburn und Dick Tracy folgten schnell. Ihre Vielseitigkeit, von Komödie bis Drama, zeigte sich früh. Die 80er etablierten sie als Hollywood-Talent mit einzigartigem Timing.
Ikonenroll in Home Alone Filmen
O’Hara spielte die gestresste Mutter Kate McCallister in Home Alone (1990) und Home Alone 2: Lost in New York (1992)—ihre chaotische hektische Energie passte perfekt zur Familienkomödie von Chris Columbus. Die Filme wurden Kassenschlager mit weltweitem Milliardenumsatz. Sie balancierte Humor und Wärme als liebende Mutter meisterhaft. Diese Rollen machten sie zu einer familientauglichen Star-Schauspielerin für Generationen.

Stimmenarbeit in Animationsfilmen
O’Hara lliestfür Sally und Shock in The Nightmare Before Christmas (1993) von Tim Burton. Weitere Hits waren Pippi Longstocking, Bartok the Magnificent und Chicken Little später. In Over the Hedge als Penny und in Monster House zeigte sie komisches Talent. Ihre markante Stimme verlieh Figuren Tiefe und Humor einzigartig. Animationsfilme erweiterten ihre Fächer enorm erfolgreich.
Erfolge in Christopher Guest Mockumentaries
Ab 1996 glänzte O’Hara in Waiting for Guffman als Sheila Albertson unter Christopher Guest. Best in Show 2000 mit Cookie Fleck und A Mighty Wind 2003 folgten jeweils mit Emmy-Nominierungen. Ihre improvisierten Rollen in diesen Mockumentaries waren herausragend komisch. Sie gewann Herzen mit exzentrischen Charakteren und perfektem Timing. Guest-Filme definierten ihren Impro-Status legendär.
Fernsehhighlight Schitt’s Creek
Von 2015 bis 2020 spielte O’Hara Moira Rose in Schitt’s Creek neben Eugene Levy. Ihre exzentrische Soap-Diva mit Akzenten wurde sofort ikonisch. Sie gewann einen Emmy 2020, einen Golden Globe und zwei SAG Awards dafür. Die Serie war ein kulturelles Phänomen mit hoher Relevanz. Moira machte sie zur spätblühenden Emmy-Gewinnerin brillant.
Wichtige Auszeichnungen und Ehrungen
O’Hara erhielt zwei Primetime Emmys für Schitt’s Creek und SCTV, einen Golden Globe 2021. Zwei Screen Actors Guild Awards und Canadian Comedy Awards krönten ihre Karriere glanzvoll. 2017 wurde sie zum Officer of the Order of Canada für Beiträge zur Kunst ernannt. Ihre Filme überschritten weltweit 4,3 Milliarden Dollar an Einspielen. Auszeichnungen spiegeln ihr bleibendes Vermächtnis wider.
Persönliches Leben und Familie
O’Hara heiratete 1992 den Produktionsdesigner Bo Welch, nach langer Beziehung, die seit Second City dauerte. Sie haben zwei Söhne, Matthew und Luke, und lebten privat in Los Angeles. Sie engagierte sich für Komödien-Ausbildung und Mentorenarbeit diskret. Ihre Familie blieb stets Priorität trotz der Berühmtheit. Welch kollaborierte oft mit ihr bei Projekten kreativ.
Späte Karriere und Comeback 2020er
In den 2020ern kehrte O’Hara als Delia Deetz in Beetlejuice 2024 zurück – ikonisch. Rollen in Argylle, Pain Hustlers und The Wild Robot folgten dynamisch. Elemental 2023 und The Addams Family 2019 zeigten anhaltende Relevanz. Trotz ihres Alters dominierte sie Komödie und Drama mühelos. Ihr Spätwerk unterstrich Langlebigkeit talentiert.
Vermächtnis und Tod im Jahr 2026
Catherine O’Hara starb am 30. Januar 2026 nach 50-jähriger beeindruckender Karriere plötzlich. Ihr Vermächtnis als Impro-Königin und vielseitige Schauspielerin lebt in Klassikern weiter. Sie inspirierte Generationen durch Humor, Tiefe und Vielseitigkeit einzigartig. Fans ehren sie als kanadische Hollywood-Ikone ewig. Ihr Einfluss auf die Komödie bleibt nachhaltig unvergessen.
Häufige Fragen zu Catherine O’Hara
Wer war Catherine O’Hara und wann wurde sie geboren?
Catherine O’Hara war eine kanadisch-amerikanische Schauspielerin, Komödiantin und Drehbuchautorin mit über 50 Jahren Karriere. Sie wurde am 4. März 1954 in Toronto, Ontario, geboren und starb am 30. Januar 2026. Bekannt für Rollen in SCTV, Beetlejuice und Schitt’s Creek.
Was waren ihre bekanntesten Filmrollen?
O’Hara spielte ikonisch Delia Deetz in Beetlejuice (1988) und in Beetlejuice (2024), Kate McCallister in Home Alone (1990/1992) sowie Sally in The Nightmare Before Christmas. Ihre Filme erzielten über 4,3 Milliarden Dollar weltweit. Sie glänzte auch in Christopher-Guest-Filmen wie Best in Show.
Welche Auszeichnungen gewann Catherine O’Hara?
Sie erhielt zwei Primetime Emmys (eins für Schitt’s Creek 2020), einen Golden Globe 2021, zwei SAG Awards und Canadian Comedy Awards. 2017 wurde sie zum Officer of the Order of Canada für ihre künstlerischen Beiträge ausgezeichnet. Ihre Auszeichnungen spiegeln ihr komödiantisches Genie wider.
Wann und woran starb Catherine O’Hara?
Catherine O’Hara starb am 30. Januar 2026 im Alter von 71 Jahren in Los Angeles. Nach Angaben ihrer Agentur CAA folgte eine kurze Krankheit. Die genaue Todesursache blieb unklar, sie verstarb zu Hause